© Conrad Engelhardt
Deutscher Militärfriedhof von La Cambe
Ach ja, Frankreich ist schön: Ob die felsenreiche Rosa-Granit-Küste in der Bretagne, die magisch schöne Lavendelblüte in der Provence, die Soldatenfriedhöfe der Normandie, die Bergwelt der französischen Alpen um Courchevel oder das geschäftige Treiben am 330 Meter hohen Tour Eiffel in der Hauptstadt Paris. Dieser oft auch in kleinen Szenerien liegende Schönheit auf die Spur zu kommen, ist die Idee der Fotoschau „Bienvenue la France!“, die auf die Beteiligung von Fotobegeisterten setzt. Entstanden ist sie in Zeiten pandemiebedingter Reisebeschränkungen. Längst ist die damals beabsichtigte „Gedankenreise“ zum festen Bestandteil des Festivals „Franko.Folie!“ geworden. In diesem Jahr folgt die sechste Auflage. Die Schau ist im besten Sinn eine Mitmachaktion. Ob die eigenen Bilder für die Exposition ausgewählt werden, entscheidet eine Jury.
Erstmals hat die Franko.Folie! mit Polen auch ein Gastland auf dem Festival. Die Spezialausgabe widmet sich dem sogenannten „Weimarer Dreieck“, dem seit 35 Jahren bestehenden informellen Netzwerk zwischen Deutschland, Polen und Frankreich – und feiert die europäischen Verbindungen von Ost nach West mit Kulturveranstaltungen an unterschiedlichen Spielorten in der Stadt und mit vielen Kooperationen. Auch die Fotoschau ist angetreten, Polen und somit die polnische Kulturszene ergänzend zu unterstreichen. So sollen auch privat eingereichte Fotografien mit Eindrücken von Besuchen in Polen ausgestellt werden.

