© Michael Lapuks
UIG, 2001/2024, Holzschnitt und Malerei auf Nessel
Gut 15 Jahre ist es her, dass Michael Lapuks erstmals seine Holzschnitt-Drucke zeigte. Unter dem Titel „Oasen“ zeigten sie die Architektur von Orten, die er auf den Reisen durch ferne Länder erlebt hatte. Nun ist der Berliner Künstler zurück in Buckau und zeigt unter dem Titel „Von Uyuni bis Uig“ eine Fortsetzung. Uyuni ist dabei ein Ort in der bolivianischen Salzwüste Salar de Uyuni, die Lapuks Ende der 90er Jahre bereist hat und die offenbar nachhaltigen Eindruck hinterlassen hat. Uig ist ein Dorf an der Nordküste der schottischen Insel Isle of Lewis. Dort hat Lapkus in einem ehemaligen britischen Armee-Camp ein ganzes Jahr verbracht.
Da Holzschnitte im drucktechnischem Sinne Variationen erlauben, sind neue Varianten entstanden. Durch Übermalen und Überdrucken verdichten sich die Strukturen und liefern neue Interpretationen des ursprünglichen Bildes. Der Faktor Zeit spielt auch hier eine Rolle.
Ausstellung läuft noch bis zum 11. April.

