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„Seltenland – Philipp Wewerka und Gäste“
Die Sehnsucht nach Aufbruch und Entgrenzung ist ein zentrales Thema im Werk von Philipp Wewerka.
Wenn ihm nun zu seinem 60. Geburtstag eine Ausstellung gewidmet ist, steht das Thema im Mittelpunkt. Bildlich umgesetzt ist es bei ihm in einem Kosmos aus Zügen, Flugzeugen, Raketen, Unterseebooten und anderen Fahrzeugen, die zugleich Fluchtpunkt und Spiegel innerer Welten sind. Aus über 800 Arbeiten, die im Magdeburger Wewerka Archiv verwahrt werden, wurde eine repräsentative Auswahl getroffen. Die Werke, meist beidseitig mit Blei- und Buntstift gestaltet, sind überwiegend kleinformatig, seriell angelegt und durch eine obsessive Detailverliebtheit gekennzeichnet. Wewerka, Autist und künstlerischer Einzelgänger, eröffnet mit seinen Blättern eine Innenwelt, die zugleich eine gemeinsame, menschliche ist. Die Ausstellung öffnet die Tür in ein ‚Seltenland‘ – einen Ort jenseits des Alltäglichen, zwischen Wiederholung und Verwandlung, zwischen Spiel und Ernst.
Neben Philipp Wewerka sind vier zeitgenössische Künstler beteiligt, die auf je eigene Weise das Thema von Wiederholung, Abweichung und innerer Bewegung reflektieren: Schriftstellerin Ulrike Damm, Lyrikerin Karita Guzik, Filmemacher Stefan Ringelschwandtner und Igor Levit beschließt die Ausstellung mit seiner Videoinstallation „vexations“ – und beginnt sie aufs neue.
Zur Veranstaltung: Seltenland – Philipp Wewerka und Gäste
Forum Gestaltung
Brandenburger Straße 9-10, 39104 Magdeburg
Ausstellungen: Mi bis So, 14 bis 18 Uhr und bei Veranstaltungen


