© Wenzel Oschington
Das Foto von Wenzel Oschington zeigt das Kulturbrücke-Festival auf den Elbwiesen
„Was kann ich tun?“ Diese Frage hat sich Matthias Pavel in den letzten Monaten des öfteren gestellt, angesichts der Sorge, dass sich mit der kommenden Landtagswahl etwas ändern wird. Mit der Ausstellung „Kultur statt Zensur“ geht im Juli die Antwort des Buckauer Fotografen an den Start.
Die Sammlung besteht aus einer Vielzahl von Fotos, entstanden in den vergangenen 20 Jahren. Es sind Zeugnisse gesellschaftlicher und kultureller Entwicklung. Anhand ausgewählter Momentaufnahmen von Veranstaltungen wird das kreative Potential einer engagierten Zivilgesellschaft sichtbar. Für diese wachsen die Hürden schon jetzt, durch bürokratische, finanzielle und politische Drohungen. Dem Fotografen, auch bekannt als Wenzel Oschington, geht es darum zu zeigen, was auf dem Spiel steht.
„Patriotismus fördern – Kein Staatsgeld für antideutsche Kunst und Kultur“ nennt sich ein Punkt im Regierungsprogramm der AfD. Förderungen für Kunst danach zu vergeben, ob sie „einen Beitrag zu deutscher Identitätsfindung leistet,“ so das Programm weiter, stellt für Pavel Zensur dar.
Im Rahmen der Ausstellung wird es eine Podiumsdiskussion zum Thema geben. Mit dabei sind Akteure aus dem kulturellen Bereich wie Michael Conrad von der „Insel der Jugend“, Stadtschreiberin Anne Hahn, Katrin Gellrich vom Moritzhof und Maria Gebhardt von der Landeszentrale freies Theater Sachsen-Anhalt.
Stadtbibliothek Magdeburg
Breiter Weg 109, 39104 Magdeburg
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Mo-Fr 10-19 Uhr, Sa 10-13 Uhr (Mai-August), 10-15 Uhr (September-April)

