© Eddi Nox
Identität jetzt!: Mit Portraitmotiven die individuelle Selbst- und Fremdwahrnehmung zeigen
In der Heinrich-Heine-Schule wagte sich eine Klasse aus dem siebten Jahrgang an ein künstlicheres Projekt zur Selbst- und Fremdwahrnehmung heran. Der Kopf hinter dem Projekt ist Eddi Nox. Er selbst bezeichnet sich als „Kreativarbeiter“, sieht sich weniger als Kursleiter und eher als schöpferischen Ratgeber und Begleiter.
Der Klassenverband aus 28 Schülern bringt individuelle Persönlichkeiten mit sich, die sich zum Teil auch in ihrer Herkunft, Kultur und gesellschaftlichen Beeinflussungen unterscheiden. Der Unterricht und die Pausen fanden in der Schule in den letzten zwei Jahren ohne Handy statt – den Schülern blieb also nur die direkte zwischenmenschliche Kommunikation. Für das Kunstprojekt haben sich die Teilnehmenden, je ein Gestaltender und eine dargestellte, gestalterisch interpretierte Person, austauschen müssen.
Über mehrere Wochen wurde das Projekt in den Unterrichtsablauf integriert, wodurch die Siebtklässler nicht nur etwas über sich selbst, sondern auch über ihr Gegenüber, Gemeinsamkeit und Wertschätzung lernen durften. Auf den Leinwänden konnten sich die Schüler gestalterisch austoben und verschiedene Gestaltungstechniken verwenden. Die 25 aussagestarken Portraitmotive sollen Betrachtende dazu anregen, über Diversität, Prägungen, kulturelle Herkunft und die eigene Persönlichkeit nachzudenken.

