© Conrad Engelhardt
Klaus Vogler
Mit Keramik von Hans Meyer und Fotografie von Ulf Ahrendt war es im Februar 2011 zur Eröffnung der Galerie „Stadtfelder Schlossküche“ losgegangen, mittendrin der Gastgeber und „Schlossherr“ Klaus Vogler. Von der 1905 erbauten Lippertschen Villa, einem Bau mit prächtigen Renaissancegiebeln, der einst die größte Gemäldesammlung Magdeburgs beherbergte, war da aber schon nichts mehr zu sehen. Dieses „Schloss von Stadtfeld“ hatte den Bombenkrieg nicht überstanden. Verschont blieb allein der Gartenflügel, der nördlichste Zipfel des Hauses, in dem Familie Vogler seit den 1970er Jahren lebt. Klaus Vogler ist eigentlich Biologe und widmet sich seit Jahrzehnten am Uni-Klinikum der Krebsdiagnostik. Die Galerie war sein langgehegter Wunsch. In den zurückliegenden 15 Jahren hat diese „Schlossküche“ eine Vielzahl von Vernissagen und Ausstellungen erlebt. Im kommenden Februar feiert Vogler seinen 75. Geburtstag und er findet es an der Zeit, das Galerie-Kapitel nun zuzumachen.
Die aktuelle Ausstellung mit Fotografien von Steffi Pretz aus Wolmirstedt – Selbstportraits zum Thema „Ich mit mir“ – und Keramik von Sina Skotnik wird somit die letzte sein. Skotnik hatte ihre keramische Karriere einst im Rayonhaus gegenüber der Galerie begonnen, Vogler konnte sie damals dort bei der Arbeit an ihrer Drehscheibe beobachten.
Ganz zuende wird es dennoch nicht sein. Schon jetzt ist im Vorraum der Galerie eine beginnende Dauerausstellung zur Gründerzeit in Stadtfeld zu sehen. Vogler hat dabei insbesondere die Geschichte der Lippertschen Villa zusammengetragen.
Galerie Stadtfelder Schlossküche
Steinigstr. 12a, 39108 Magdeburg
jeden 2. So des Monats von 14 bis 17 Uhr

