© Conrad Engelhardt
Wolfgang Roßdeutscher arbeitet gern open air
In den Sohlener Bergen sitzt das „Börde Paar“. Geschaffen hat es Wolfgang Roßdeutscher, Ende 2015 wurde die Plastik aus massivem Kalkstein aufgestellt. Der Blick des Paares geht nordwärts, auch die alte Sohlener Wassermühle kann man von der Hügelspitze sehen. Dort lebt und arbeitet der Steinbildhauer Wolfgang Roßdeutscher. Im weitläufigen Park hinter der Mühle mal aus Marmor, mal aus Kalkstein, aber erschafft er auch Bronzefiguren.
Der Name Roßdeutscher hat in Magdeburg Klang: 1923 kam der Bildhauer Max Roßdeutscher nach Magdeburg, eine Stadt, die damals eine Hochburg des Neuen Bauens war. Sohn Eberhard, 1921 geboren, wurde ebenfalls Bildhauer. Und seine Werke prägen bis heute den öffentlichen Raum in der Stadt. Diese Familientradition wird in dritter Generation von Wolfgang Roßdeutscher fortgeführt. Seine Bildsprache ist konzentriert und verinnerlicht, das Detail ist ihm zumeist unmaßgeblich, sondern die von der Realität abgeleitete abstrahierte Form steht für ihn im Vordergrund. Aber auch er hat gerade seinen 80. Geburtstag gefeiert. Auch wenn er immer noch sehr aktiv ist: Vielleicht auch deshalb hat er seine neue Ausstellung „Rückblick“ genannt.
Zur Vernissage: “Rückblick“ Arbeiten von Wolfgang Roßdeutscher

