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Schaffarm
Wie eine steinerne Kathedrale ragen die zerklüfteten Spitzen des Cerro Torre in den Himmel Patagoniens. Der 3128 Meter hohe Granitobelisk ist Hauptgipfel einer Bergkette im Nationalpark Los Glaciares im Grenzgebiet zwischen Argentinien und Chile.
Hier, zwischen den zerklüfteten Gipfeln der Anden, den Küsten von Pazifik und Atlantik und den weiten Steppen entfaltet sich eine Landschaft von beeindruckender Vielfalt. Gletscher, Fjorde und uralte Wälder prägen diese Region, die zugleich Rückzugsort seltener Tiere wie Puma, Guanako und Andenkondor ist.
In gut neunzig beeindruckenden Fotografien zeigt die neue Sonderausstellung „Bis ans Ende der Welt“ diese Vielfalt. Die Bilder stammen von Martin Köppert, der seine Leidenschaft für Natur, Wildtiere und unberührte Landschaften mit dem unbändigen Drang verbindet, die entlegensten Winkel der Welt zu erkunden. Für die Ausstellung erkundete der ehemalige Manager über mehrere Jahre hinweg Feuerland und Patagonien. Seine Bilder dokumentieren das einzigartige Mosaik aus Lebensräumen, ihre Tier- und Pflanzenwelt und auch das Leben der Menschen, die hier unter extremen Bedingungen bestehen. So eröffnet die Ausstellung einen eindrucksvollen Blick auf eine Welt voller Kontraste: zwischen Stille und Sturm, Wildnis und Tradition, Einsamkeit und überwältigender Schönheit. Sie lädt dazu ein, eine der faszinierendsten Landschaften unserer Erde zu entdecken – wild, unberührt und unvergesslich.
Museum für Naturkunde Magdeburg
Otto-von-Guericke-Straße 68-73, 39104 Magdeburg
Di-Fr 10-17 Uhr Sa/So 10-18 Uhr

