© Arcanum Theater/Max
Klassische Marionetten bei „Der Kaiser ist in der Stadt“
Die Helden der Stücke hängen im Arcanum Marionettentheater am seidenen Faden – oder besser an der Angelsehne. Hier wird die traditionsreiche Kunst des Marionettenspiels von den ersten Modellierungen neuer Figuren bis vor die staunenden Augen von Groß und Klein gelebt. Alljährlich geht eine Neuproduktion über die große Bühne und eine kleinere über die mobile kleine.
Der Arcanum Marionettenspiel Magdeburg e.V. entstand 2008 aus einem durch Vorstandsmitglied Jens Thermann angeleiteten Schulprojekt und in der Folge teils mit fester Spielstätte in Stadtfeld, Mittlerweile finden er und Vorsitzende Sophie Thermann sich neben dem stetig anwachsenden Figurenensemble aus 70 Marionetten, 25 Handpuppen, einem Technikpark an Licht, Ton, Animationen und 3D-Druck sowie zwei weiteren Mitgliedern, Marcus Kögler und Maximilian Hoffmann, umgeben.
Arcanum, lateinisch für „das Geheimnisvolle“, eine Trumpfkarte des Tarot, ist hierbei sprechender Name. Zwischen mittelalterlicher Stadtgeschichte und phantastisch ersponnenen, wild-humorigen Erzählungen bleibt man sich und der Heimat auf Märkten, Festen und privaten Feiern treu. Denn mit Schichtls einstigem Marionetten-Variete-Theater wurde der Stadt das Puppige geradezu in die Wiege gelegt.
Passend zum diesjährigen Kaiser-Otto-Fest bringt das vierköpfige Team sein neuestes Stück „Der Kaiser ist in der Stadt“ auf die Bühne, die ihren Platz auf dem Fürstenwall haben wird.
„Der Kaiser ist in der Stadt“, Marionettenspiel des Arcanum Theaters, Kaiser-Otto-Fest/Bühne Fürstenwall, 2.-4. Oktober

