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© Engelhardt
Theater an der Angel
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© Insel Theater
Wie schon 2001 spukt auch diesmal Peter Wittig als Gespenst durch die Szenerie.
Im Jahr 2001 war die Zuckschwerdt‘sche Villa auf dem Werder kaum mehr als eine verwahrloste Ruine. Doch dann öffnete das Theater an der Angel seine Türen, schuf hier ein neues Theater. Die erste Inszenierung war damals „Das Gespenst von Canterville“ nach Oscar Wilde. In der Erzählung kauft die Familie Otis ein altes Schloss. Als sie einziehen, erfahren sie, dass der Geist von Sir Simon seit Jahrhunderten im Gemäuer umherwandelt, gefangen zwischen Schuld und Sehnsucht. Statt Furcht zu haben, begegnen sie dem Gespenst mit offenen Armen – bis sie es schaffen, es zu erlösen.
Für ihr erstes Sommertheater bringen Anne und Frank Struve eine überarbeitete Neuinszenierung auf die Bühne der alten Villa: „Wir möchten mit unserem Neuanfang an den Anfang vor 24 Jahren erinnern, als dieses Haus ein Theater wurde“.
Peter Wittig spukte 2001 als Gespenst durch die Szenerie und bereitet sich jetzt wieder auf die Rolle vor. Neben ihm stehen damals wie heute seine Frau Sigrid Hoelzke-Wittig und Ines Lacroix auf der Bühne, ergänzt mit dem aktuellen Ensemble. Die Sprache bleibt dem Geist Oscar Wildes verpflichtet, nämlich alt-poetisch, pointiert und tiefgründig. Dabei entsteht ein sanftes Schauermärchen mit einem Hauch Zauberei, das sowohl unterhält als auch zum Nachdenken anregen wird.
Einige Türen des Hauses sind extra mit Buchseiten von Oscar Wilde ausgekleidet. Es ist ein stiller Hinweis auf das Gespenst von Canterville, das einst das allererste Stück im Theater war. Wie ein Vierteljahrhundert zuvor wird der Abend mit einem sommerlichen Vorprogramm im Theatergarten beginnen. Im Anschluss folgt der klassische Übergang ins Haus, wo sich dann der Vorhang für Familie Otis und das geheimnisvolle Gespenst hebt.
Insel Theater
Zollstraße 19, 39114 Magdeburg
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Kassenöffnungszeiten: Mi 11-19 Uhr, außer an gesetzlichen Feiertagen
Moderate

