© Hengstmanns
Die Besetzung vom Sommertheater 2026
Wenn die Hengstmänner zum Sommertheater auf die Freifläche hinterm Technikmuseum laden wissen die Zuschauer, was sie erwartet: eine launige, heitere Story, Spielspaß, Lieder, peppige musikalische Nummern und eine Vorstellung, die auch von ständigen Kommentaren des Publikums lebt. Dieses Mal knöpfen sich die Hengstmannbrüder Wilhelm Buschs „Max und Moritz“ vor. Stammgäste können sich freuen, exakt die gleichen Darsteller vom vorigen Jahr zu erleben, jeder von ihnen als die zu ihm passenden Figur. Ebenfalls mit von der Partie sind sechs Tänzerinnen des Steps Dance Center. Sie verkörpern tanzend die Titelrollen. Unter der Bezeichnung „Max und Moritz in Magdeburg“ treten auf: Witwe Bolte, Schneider Böck, Onkel Fritz, Lehrer Lempel, Meister Bäcker, Bauer Mecke und Meister Müller, aber in heutiger Magdeburger Version. Aus der Witwe Bolte bei Busch wird z. B. Frau Bolte, die eine Broilerbar leitet, in der sich die Dorfgrößen zur Vorbereitung der 1000-Jahr-Feier treffen und sich über die gesellschaftliche und politische Lage im Allgemeinen und Max und Moritz im Besonderen erregen. Dass es dabei politisch-satirische Seitenhiebe gibt, versteht sich von selbst.
Die Dialoge sind selbstverständlich nicht aus der Feder Wilhelm Buschs sondern von Sebastian und Tobias Hengstmann. Ergänzt durch Texte von Heiko Herfurth transportieren sie alles ins Heute: Lebensmittelpreise, deutsches Schulsystem, Brückenbau und, und, und … Selbstverständlich gibt es Musikalisches, komponiert von den Brüdern. Jeder Darsteller hat sein Lied und auch die berühmte Percussion-Nummer fehlt nicht. Im Gegensatz zur Version von Busch endet es in Hengstmanns Sommertheater versöhnlich und am Ende selbstverständlich mit dem Magdeburg-Lied.

