© Boris Breuer
Atze Schröder
Alle sind dauerhaft online, tippen, wischen und liken, aber kaum einer weiß mehr, wie das wirklich geht, mit echter Nähe im realen Leben. Atze Schröder geht diese Entwicklung gegen den Strich. Deshalb räumt er in seinem aktuellen Programm „Lovemachine“ mit dem digitalen Beziehungsschwindel auf. Kann doch nicht sein, dass alle immer online sind, aber innerlich im Flugmodus, findet er. Und da man sich ja bekanntlich auch auf Positives konzentieren soll, macht der Comedian dem Analogen, dem langsamen Verlieben, dem peinliches Schweigen und dem Zettelchen mit „Ich liebe Dich!“ eine Liebeserklärung. Am Ende des Abends bleibt die Erkenntnis: Nähe braucht keine App. Nur Mut. Und manchmal ’ne gute Pizza.

