© Roder Fotografie
Goldschmiedin Eva-Elisabeth Henning bei der Arbeit
Seit Generation gehört der Bauernhof an der Westerhüsener Hauptstraße der Familie Storbeck. war es anfangs ein klassischer landwirtschaftlicher Betrieb, fing Großvater Gerhard zu DDR-Zeiten an, tropische Pflanzen zu züchten. Die breitgefächerten Palmen gehören bis heute zum Hof, der entsprechend auch „Palmenhof“ heißt. Enkelin Eva-Elisabeth ist die fünfte Generation auf dem Hof und mit den exotischen Pflanzen aufgewachsen. Von ihrem Vater, der sich zu seinen Studentenzeiten aus Spaß mit privaten Goldschmiedearbeiten die Zeit vertrieb, schaute sie sich das Handwerk ab. So kam es, dass Eva-Elisabeth als 13-jährige ihren ersten silbernen Ring geschmiedet hatte. Das Interesse am Handwerk wuchs über die Jahre, denn stets hatte sie die Werkstatt ihres Vaters zur Verfügung. So nahm sie später auch beruflich diesen Weg, 2013 legte sie ihren Meisterabschluss ab und ist seither selbst ausbildungsberechtigt. Ihre Spezialität ist bis heute Mokume gane, eine raffinierte Schmiedetechnik, die ihren Ursprung in Japan um 1600 hat.
In diesem Sommer sind die ersten 15 Berufsjahre herum, Anlass für sie, zu einem kleinen Fest auf den Palmenhof zu laden. Es wird einen Kunsthandwerksmarkt geben, dazu natürlich auch ein kleines, feines kulinarisches Angebot. Den Livesound zum Fest liefern the Folkues, sowie das Duo Pedro Querido und Martin Müller, die das unter Palmen stehende Publikum auf eine imaginäre Reise mit musikalischen Texturen, die Träume, Gefühle und Erinnerungen mitnehmen.
Mehr zum Fest und der Gold- und Silberschmiede Palmenhof findet ihr hier
Goldschmiede Palmenhof
Alt-Westerhüsen 151, 39122 Magdeburg
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Mo-Mi: 9-16 Uhr Do: 9-18 Uhr Fr: 9-14 Uhr

