© Kai Behrendt
Night of Freestyle
Es war 1904 als Mauricia de Thiers in einem kleinen Automobil ohne Dach ein komplexes Gerüst aus zwei gekrümmten Bahnen hinabfuhr und den wohl ersten Salto überhaupt in einem Auto vollführte. Das jubelnde Publikum ließ sie die zwei Muskelrisse schnell vergessen und de Thiers wurde über Nacht zu einer weltweiten Sensation. Von Gladiatorenkämpfen, über riskante Entfesselungsküntler, hin zu atemberaubenden Tricks in PS-starken Maschinen: seit jeher sind Menschen fasziniert von Stunts. Diese Beigeisterung macht sich auch die Night of Freestyle zu eigen. Egal ob auf Scootern, Fahrrädern, Motocross oder dem Schneemobil zeigen dort die besten Fahrer der Welt, was sie können.
Was in den frühen 2000ern mit einer Freestyle Show im mecklenburgischen Lübtheen begann, hat sich zur größten Actionstuntshow Deutschlands entwickelt. Der ein oder andere Weltrekord wurde auf ihren Rampen gebrochen. 2016 kam die NoF dann erstmals in die GETEC-Arena und zieht jährlich tausende Zuschauer an. Eine Konstante ist dabei der thüringische Motocrossprofi Luc Ackermann. Auch zehn Jahre später wird er wieder dabei sein. Der Fokus liegt in diesem Jahr jedoch auf den Fahrradfahrern, die versuchen wollen, die Latte noch etwas höher zu legen. Außerdem präsentiert sich eine Neuheit bei der Night of Freestyle, die Kugel des Todes. Das ist eine runde Gitter-Sphäre in der man herumfahren kann.
HIer gibt es noch mehr Infos zu den beiden "Night of Freestyle"-Shows
© Engelhardt

