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Fang eines Riesen-Störs im 19. Jahrhundert
Bis zu 3,5 Meter bei 3 Metern Länge: Mit ihrer enormen Größe stellen Störe selbst den europäischen Wels in den Schatten. Man mag es kaum glauben, aber bis in die 1930er Jahre hinein schwammen auch in der Elbe Exemplare der Flussmonster in die Fischernetze. Zum Laichen wanderten die ausgewachsenen Tiere früher regelmäßig in die Elbe, doch heute ist die Art aus Deutschen Gewässern verschwunden. Oder besser gesagt bis heute?
Die Elbe ist einer der wenigen Flüsse, in denen die nötigen Lebensräume für eine Wiederansiedelung noch vorhanden wären. Der Diplomingenieur Karl-Heinz Jährling vom Büro für Wasserwirtschaft, Gewässerökologie und Naturschutz berichtet in einem Vortrag über die aktuelle Lage. Vielleicht schwimmen die sanften Riesen irgendwann wieder unter den Elbbrücken entlang.

