© Engelhardt
Wasserfallbrücke
Noch greift eine Hand nach dem Brückengeländer, während man sich fragt, ob ein Sprung aus acht Metern in die Alte Elbe wirklich eine gute Idee sein kann. Das Wasser birgt zumindest keine Gefahren, wenn der Elbebadetag wieder zur Rotehornbrücke lädt. Schließlich ist es unter der Fußgängerbrücke am Cracauer Wasserfall gut acht Meter tief – mehr als unterm Sprungturm der Elbeschwimmhalle – und wird zuvor gründlich von der Feuerwehr auf Unrat untersucht.
Dass die Sprünge aus der Höhe stattfinden dürfen, steht tatsächlich noch gar nicht final fest. Sicher ist jedoch, die Stadtratsfraktion der Gartenpartei hat sich wieder ordentlich was einfallen lassen, um den Tag zu einem besonderen Erlebnis für Jung und Alt zu machen. Zum vierten Mal sind sie für die Organisation verantwortlich. Für die kleinen Gäste, die sich in die kalten Fluten stürzen, gibt es eine Urkunde und Neptun höchstpersönlich fungiert wieder als Bade-Animateur. An Land wartet ein buntes Rahmenprogramm, Eis und weitere Verpflegung.

