© Patrick Holland Moritz
P51 Mustang ist eine absolute Rarität und steht für Rundflüge bereit
1935 übernahm die Luftwaffe den wohl wichtigsten Flugplatz in Magdeburg, sodass die Stadt erneut einen Standort für den zivilen Luftverkehr finden musste. Die Wahl fiel auf den heutigen Standort an der Leipziger Chaussee, dem Flugplatz-Süd. 90 Jahre später, auch nach vielem Hin und Her zwischen Schließungs- sowie Innovationsplänen, ist der Flugplatz noch aktiv. Noch heute gehören das diffuse brummen der Motoren und bunte Flecken am Himmel in Form von Fallschirmspringern in dieser Umgebung dazu. Das wird gefeiert, mit einem großangelegten Comeback des AirMagdeburg Flughafenfestivals.
Was die Besucher erwartet, ist weit mehr als eine klassische Flugshow: Die AirMagdeburg 2026 vereint Luftfahrtgeschichte, moderne Technik, Action, Unterhaltung und Festivalstimmung. Schon zum Auftakt am Freitag um 12 Uhr gibt es einen spektakulären Überflug von Eurofightern am Himmel Magdeburgs. Simone Borris und Ministerpräsident Sven Schulze eröffnen das Festival.
Ein zentrales Highlight bilden die sogenannten Display-Flüge, bei welchen man historische Flugzeuge in der Luft bestaunen kann. Dazu zählen unter anderem die legendäre Fokker Dr 1, bekannt als Dreidecker des Roten Barons, die berühmte P51 Mustang, von der es in Deutschland nur noch zwei fliegende Exemplare gibt oder der imposante Militärtransporter Airbus A400M. Darüber hinaus stellen sich Vereine aus den Bereichen Segelflug, Modellflug und Fallschirmsport vor. In einigen Maschinen wird man selbst mit abheben können.
Für den kulturellen Rahmen sorgt ein ganztägiges Bühnenprogramm. So spielen unter anderem die Bands Juckreiz und Midnight to Six am Freitag bei der Radio Brocken Party und am Samstag startet ab 18 Uhr die große 90er-Party mit Einzig & Artig. Karussells und Foodtrucks machen den Festival-Vibe komplett.

