© Kohlschmidt
Jenseits aller Komfortzonen: Die Wüste Namib
„Als wir 2004 unsere erste Expedition unternahmen, ahnten wir noch nicht, welche Abenteuer uns bevorstehen würden,“ sagt Kai-Uwe Kohlschmidt. In einer Gruppe aus Künstlern war der Filmemacher auf sechs Kontinenten unterwegs. Im Dokumentarfilm „Das nomadische Gen“ nimmt er uns mit auf diese Reisen, erzählt vom nomadischen Potential des Menschen, geprägt durch Entdeckerlust und Neugier, aber auch Flucht und spirituelle Suche.
Alles begann 2004 mit einer Tragödie. Am Nanga Parbat verlor die Gruppe einen erfahrenen Bergsteiger. Mit der Zeit entwickelte sich daraus jedoch nur eine noch größere Leidenschaft für Wissen und Reisen, die sie durch Wüsten, Dschungel und Gebirge führte. In extremen Landschaften wie den Dschungeln von Papua-Neuguinea und Venezuela, im ewigen Eis der Arktis und des Himalayas sowie verschiedenen Wüsten begegneten sie außergewöhnlichen Tribes und Geschichten. Über ein Jahrzehnt hat es gedauert, bis Kohlschmidt den eigentlichen Kern ihrer Abenteuer verstand: „Das nomadische Gen“ verbindet all diese Geschichten. Der innere Trieb, immer auf der Suche nach Neuem zu sein und Antworten finden zu wollen.
Wenn Kai-Uwe Kohlschmidt nicht gerade wie ein Nomade durch die Welt zieht, lebt und arbeitet er im Spreewald als Regisseur, Autor und Komponist für Film, Radiobeiträge und Hörspiele. Er ist eines von heute zehn Mitgliedern der Mangan25. Wiederkehrende Reisemotive sind die selbstbestimmte Erfahrung unter erschwerten Bedingungen. Das „Sich-Aussetzen“ bietet die gemeinsame Grundlage ihrer verschiedenen Kunstformen.
© Engelhardt
Kulturzentrum Moritzhof
Moritzplatz 1, 39124 Magdeburg
Bitte aktivieren Sie JavaScript.
Kino- und Konzertkasse im Foyer ist wochentags ab 14.00 Uhr geöffnet.

