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Hat mithilfe von Fördermitteln das Flux Story Lab gegründet: Susann Frömmer
„Jeder hat eine Geschichte zu erzählen, wenn man nur lang genug zuhört,“ ist Susann Frömmer überzeugt. Viele Perspektiven junger Menschen - ob aus marginalisierten Gruppen oder einfach abseits der Metropolen - finden ihrer Ansicht nach viel zu wenig Raum in Filmen. Was bewegt Menschen, die an der Schwelle zum Erwachsensein stehen? Welchen Träumen folgen sie? Von welchen Ausgangspunkten starten sie ins Leben? In ihrem neuen Projekt, dem Flux Story Lab, sucht die Magdeburger Regisseurin gemeinsam mit Menschen zwischen 17 und 22 Jahren nach Antworten auf diese Fragen – und Geschichten für die große Leinwand.
Das Flux Story Lab ist wie eine Werkstatt für Drehbücher. Einmal die Woche sitzen sie zusammen und reden über persönliche Erlebnisse, Hobbys und soziale Hintergründe. „Ich finde es spannender, wenn ich beim Schreiben nicht von mir ausgehe, sondern beobachte", so Frömmer. Wie förderlich solche partizipativen Projekte für Jugendliche sein können, merkte sie auch als Leiterin bei der Serie „Magdeburg Moritzplatz“. Deren Produktion war ebenfalls Begegnungsort und Sprachrohr zugleich.
Aktuell lernt sich die Gruppe kennen und es können auch noch Leute dazustoßen. Das Drehbuch soll später nicht auf dem Papier bleiben. Wenn es im Herbst fertig ist, soll es im Anschluss gemeinsam produziert werden. Läuft alles nach Plan, erfährt der Film auch eine Auswertung im Kino.
Flux Story Lab: jeden Dienstag um 17 Uhr im Studiokino
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