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Das Oberthema „Schimmer“ darf völlig frei interpretiert werden
Etwa 24 Sekunden läuft eine durchschnittliche Fernsehwerbung. Der Aufbau ist meist ähnlich: Ein Szenario wird geschaffen, in dem genau dieser eine Rasenmäher, diese eine Schmerzsalbe oder dieser eine Ralf Schumacher, der dir sagt, wie viel dein Auto wert ist, fehlt. Und wie durch ein Wunder naht die Rettung. Doch was, wenn man einen Film in 24 Sekunden stecken soll? Reicht die Zeit für eine tiefergehende Botschaft? Kann echte Dramatik aufgebaut werden und was soll überhaupt zu sehen sein? Diesen Fragen stellen sich Teilnehmer des Perlzwiebel-Filmpreises.
Der Wettbewerb wird von den regionalen Filmfördervereinen New Magdeburg Cinema und Filmkunst e.V. veranstaltet, die neben der Zeitbegrenzung nur das Oberthema „Schimmer“ vorgeben. Mut und Vielfalt werden belohnt. Außerdem müssen die Inhalte frei von Hass, Werbung und dem Einsatz von KI sein. Und damit jeder an den fertigen Filmen teilhaben kann, erstellt die Magdeburger Firma „Gelbe Katze auf Schwarz“ Fassungen mit Audiodeskription und Untertiteln.
Die Arbeit an den Projekten soll die Filmschaffenden fordern und weiterbilden, dient aber auch der Vernetzung mit Gleichgesinnten. Als Belohnung werden alle nominierten Filme bei den zwölften Filmkunsttagen Sachsen-Anhalts im Oktober präsentiert. Zudem winken die Silberne- und Goldene Perlzwiebel, die Preisgelder in Höhe von 111 und 222 Euro mit sich bringen.

