© Tobias Kruse
Arne Semsrott
Schon in jungen Jahren waren die beiden Semsrott-Brüder Rebellen im Namen der Demokratie. Nachdem sie die Auflagen ihres Gymnasiums für Schülerzeitungen als Zensur empfanden, verkauften sie ihr Blatt „Sophies Unterwelt“ einfach aus dem Dixi vorm Schulgelände. Arne Semsrott ist heute u.a. als Journalist tätig sowie als Projektleiter bei „FragDenStaat“, einer Internetplattform, die ihren Nutzern dabei hilft, Anfragen an Behörden im Rahmen des Informationsfreiheitsgesetztes zu stellen. Als Autor politischer Sachbücher schreibt er seit Jahren darüber, wie und wovor es unsere demokratische Grundordnung zu schützen gilt, so auch in „Machtübernahme“.
Es sind beunruhigende Zeiten. Vor wenigen Jahren noch waren Rechtsextremisten im Parteienspektrum weitgehend isoliert. Heute gewinnen antidemokratische Positionen in der Breite der Gesellschaft stetig an Zustimmung, während die AfD bei den Wahlen Spitzenergebnisse einfährt. Höchste Zeit, sich mit der realen Gefahr einer autoritären Machtübernahme auseinanderzusetzen. In seinem Buch zur Stunde sinniert Semsrott über ein AfD-Verbot, die Vorteile des Demokratiefördergesetzes, warum Faschisten aus Talkshows ausgeladen werden sollten und wir neu definierte Brandmauern nach rechts brauchen.
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