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Susanne Siegert
In sozialen Medien und unter dem Namen „keine.erinnerungskultur“ ist Siegert längst die Stimme in Sachen Gedenkarbeit und Aufklärung über die Nazizeit. Sie recherchiert in Archiven und teilt mit hunderttausenden Followern die Geschichten von Opfern, welche sonst selten erzählt würden. Ehrenamtlich kämpft sie dafür, dass „nie wieder“ keine leere Floskel wird. 2024 wurde die Aktivistin dafür mit dem Grimme-Online-Award ausgezeichnet. In „Gedenken neu denken“ konzentriert Siegert ihre Erkenntnisse auf 240 Seiten. Sie argumentiert dafür, dass sich unsere Erinnerungskultur verändern muss. Es ist ein Plädoyer für eine pluralistische, neue Gedenkarbeit. Im Fokus steht die Verantwortung von Nachfahren der Tätergeneration anstelle unserer „einstudierten“ gemeinsamen Rückschau mit den Opfern. Es geht um weniger bekannte NS-Verbrechen, um weniger bekannte Orte, um bisher vernachlässigte Opfergruppen.
© Engelhardt
Kulturzentrum Moritzhof
Moritzplatz 1, 39124 Magdeburg
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Kino- und Konzertkasse im Foyer ist wochentags ab 14.00 Uhr geöffnet.

