© Andreas-Schmieding
Servieren einen kulturellen Weihnachtsschmaus: Nina Hoger & Ulla van Daelen
Als Tochter einer Schauspielerin und Enkelin eines Theaterinspizienten wurde Nina Hoger der Weg auf Bühne quasi in die Wiege gelegt. Schon während der Schulzeit entdeckt, hatte sie mit 18 ihr Filmdebüt, sieben Jahre später auch im Kino. Von „Marleneken“ über „Jahrestage“ hin zu prominenten Gastrollen im Tatort oder bei den Pfefferkörnern hat sich die heute 64-Jährige einen Platz im deutschen Filmgedächtnis erspielt. Nicht zu vergessen: die ARD-Serie „Um Himmels Willen“. Jetzt nutzt die Schauspielerin ihr Bühnencharisma, um die Zuschauer einer weihnachtlichen Konzertlesung in den Bann zu ziehen.
Es soll „ein Weihnachtsschmaus“ werden, wenn Hoger besinnliche Texte mit musikalischer Begleitung liest. Sie präsentiert unter anderem Geschichten von Erich Kästner, Heinrich Böll, Hans Fallada und George Tabori die längst zur klassischen Weihnachtsliteratur gehören, aber auch unbekanntere Texte und Lyrik, die den ein oder anderen überraschen mögen.
Jene musikalische Begleitung hat ähnlich früh angefangen, ihr Talent zu formen. 12 Jahre war Ulla van Daelen alt, als sie die Harfe für sich entdeckte. Nach dem Studium folgen die Deutsche Oper Berlin und die Deutsche Oper am Rhein sowie das WDR-Rundfunkorchester. Als Komponistin, Interpretin und Arrangeurin bewegt sie sich stilistisch zwischen Klassik, Jazz, Folk und Pop. Sinnlich und beschwingt knüpft ihr Harfenspiel gekonnt an den Charme Hogers und die gedankenvollen Zeilen an.
© Engelhardt

