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© Robert Jentzsch
Dirigent Jan Michael Hostmann
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© Thomas Sasse
Marius Moritz
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© Robert Jentzsch
Mitteldeutsche Kammerphilharmonie
Feine Orchestrierungen, Stücke höchster Filigranität und ein breites Spektrum an Klangfarben machen die Kompositionen der französischen Moderne lebendig. Das 32. Tonkünstlerfest bietet ein abwechslungsreiches Programm mit Konzerten zwischen Klassik, Improvisation und Jazz. „Französische Moderne – ein Weg zur kompositorischen Freiheit“ lautet das Motto in diesem Jahr.
Eröffnet wird Ausgabe Nr. 32 mit einem Konzert von Tenor András Adamik und Max Grimm am Klavier. Unter anderem präsentieren sie Werke des französischen Komponisten Oliver Messiaen. In der bitteren Härte des zweiten Weltkriegs schrieb er bunte Stücke. Auch seine Leidenschaft für Vogelgesang hielt regelmäßig Einzug in sein Schaffen.
Wenn am zweiten Tag des Festivals die Mitteldeutsche Kammerphilharmonie unter Dirigent Jan Michael Horstmann spielt, steht unter anderem Maurice Ravel auf der Liste französischer Tonkünstler. Der „Boléro“-Komponist ist einer der Hauptvertreter des musikalischen Impressionismus. Er experimentierte mit modernen Harmonien, setzte Rhythmen prominent ein und erzeugte detaillierte, lebhafte Bilder.
Die KON-Big-Band ist das größte Ensemble im Thiem20 und damit im Fachbereich Jazz-Rock-Pop. Sie bringt Klassiker der Big-Band-Literatur und komplett neue Stücke auf die Bühne des Tonkünstlerfestes.
Zum großen Abschluss improvisieren die Jazzpianisten Marius Moritz und Vitaliy Kyianytsia. Leon Griese begleitet an den Drums.

