© Chris Gonz
Toni Krahl und die Kinx vom Prenzlauer Berg
Toni Krahl, der bereits in den 1970er Jahren als Frontmann der DDR-Rockband CITY Musikgeschichte machte, empfindet über die letzten Jahre nach dem Ende der Band eine tiefe Sehnsucht nach den alten Stücken wie „Casablanca“, „Der King vom Prenzlauer Berg“, „Aus der Ferne“, „Unter der Haut“, „Glastraum“, „Berlin (z.B. Susann)“, „Flieg ich durch die Welt“, und nicht zuletzt „Am Fenster“, einem der größten Hits der DDR-Rockgeschichte. In den 1980er Jahren gehörten übrigens die aus Magdeburg stammenden Rüdiger Barton als Keyboarder (später Silly) und Gisbert Piatkowski als Gitarrist (später NO 55, Modern Soul Band) auch zur Band. Seine künstlerische Entwicklung der letzten Jahrzehnte reflektiert Krahl nun in tief bewegenden Inhalten mit unverwechselbarer Stimme. Mit dabei hat er sein erstes Solo-Album „Genauso war’s“, welches an seine über 50-jährige Bühnenkarriere anknüpft. In der Besetzung Carsten Klick (Schlagzeug), André Kuntze (Keyboard), Reinhard „Herr“ Petereit (Gitarre) und Tobias „b.deutung“ Unterberg (Cello) beweist Toni Krahl seine Fähigkeit, autobiografische Erlebnisse und gesellschaftliche Themen in eingängige und bedeutungsvolle Songs zu verwandeln. Er möchte sie live spielen und ist ehrlich: „Ich brauche den Applaus.“ Play it again, Toni, again and again...

