© Wenzel Oschington
Die Band „Zeitlos“ bei der Riverside 2023
An diesem Tag kann man bis Mitternacht die Stufen im Südturm der Johanniskirche erklimmen. Oben angekommen, erblickt man ein Elbpanorama, aber irgendwas ist anders. An der Elbe entlang ist so viel Trubel wie an keinem anderen Tag, Menschen tanzen. Es ist wieder Riverside@Night. Zwölf Gastronomien an der Elbe sind 2026 am Start und werden zur Bühne.
Schon im Café Treibgut gehen die Beats ordentlich nach vorne. In Kooperation mit dem Prinzclub wird dort ein Mix aus Sounds der 80er, 90er, House, Salsa und R&B aufgelegt. Auch eine halbe Stunde zu Fuß elbaufwärts legen DJs auf. In der Strandbar wartet eine Beachparty mit Magdeburgs Kult-DJ Alex und am Culinaria legt wie immer Just Etienne auf, dessen Set bis ins Endgleis 50 zu hören sein wird. Auf dem idyllischen Gelände der Schweizer Milchkuranstalt steht mit Paul Brunner eine neue Generation des Indie-Pops auf der Bühne. Am Elbelandhaus geht es mit Live-Musik weiter. Das Duo Generation 64 spielt Rock- und Popklassiker der 60er bis 90er. Ventura Fox hingegen bringen aktuellere Titel zum Mückenwirt.
Schon auf dem Weg zur anderen Elbseite hört man eine ebenso legendäre Magdeburger Coverband im Yachthafen: Zeitlos. Ausnahmsweise an der Elbe spielen Saalerocker ihre Hits der 80er und 90er. Sie sorgen für Festivalstimmung im Le Frog. Nur die Stände mit Essen und Getränken trennen ihre Lieder von den House Beats mit Südseeflair im Montego Beachclub. Statt dem Landesfunkhaus wird bei der 21. Riverside@Night die Hyparschale zur Bühne und zwar für das Big-Fun-DJ-Team. Ganz neu dabei ist diesmal das Fort XII. Daphne und die Frudies nehmen dessen Gäste mit auf eine Reise bis in die 50er.

