© LBR photography
Moscow Death Brigade
Wenn man Techno, HipHop und Punk in einen Cocktailmixer gibt und zu doll schüttelt, dann sprudelt so etwas wie Moscow Death Brigade heraus. Klingt ein Track wie ein typischer Hardcore Song, zu dem man geschmeidig in den Moshpit springen kann, klingt der nächste wie ein aufgepunschtes DJ-Set auf dem gerappt wird. Seit ihrer Gründung 2007 schreibt die russische Band Texte gegen Faschismus und Militarismus. Trotz ihres Markenzeichens, auf der Bühne immer Sturmhaube zu tragen, sind sie international bekannt und mit anderen antifaschistischen Bands vernetzt. Gut möglich ist es die größte Band, die bisher bei einem Knastgig von The MD Project gespielt hat, passend zur zehnten Auflage. Während Moscow Death Brigade auf ihrem Album „Radio Hope“ ein ermutigendes Zeichen dafür setzten, dass man auch in schwierigen Zeiten nie allein ist, klingt aus den Texten von „Habgier“ eher der Pessimismus. Polizeigewalt, Systemkritik und Weltuntergangsstimmung packt die female-fronted Band aus Neubrandenburg in einen melodischen und oldschool anmutenden Punkmix. 2022 riefen sich die Berliner „Shell-Shocked“ mit ihrer Debüt-LP „Destroy the Masters“ auf die Karte. Ihre Musik ist eine Mischung aus schneller, wütender Musik und melodischen Parts in deutscher und englischer Sprache. Wie schon oft bei den Knastgigs ist auch beim Jubiläum eine Band aus Magdeburg dabei. Erst dieses Jahr hat „Point Of No Return“ ihre erste Demo veröffentlicht. Ihr Hardcore verspricht wuchtige Beats und donnernde Gitarren.
© Kinder- und Jugendhaus "KNAST"
KJH Knast
Umfassungsstr. 77, 39124 Magdeburg
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Mo/Di 13-20 Uhr, Mi/Do 14-21 Uhr, Fr 14 - 22 Uhr

