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Jeweils rund 20.000 Besucher zählte das Love Music in den letzten Jahren
Jährlich ist es das wohl bestbesuchte Musikevent der Stadt. Da kann es durchaus überraschen, dass das Love Music Festival sein gewohntes Konzept von zwei Tagen Livemusik mit Camping aufgibt. Grund dafür sind zum einen Sicherheitsbedenken bei der Kontrolle der Übernachtungsgäste. Außerdem sollen bei steigenden Künstlergagen die Tickets bezahlbar bleiben. Deshalb ist das Event dieses Jahr eintägig und ohne Campingangebot. Ein Tag Livemusik mit rund 50 Acts auf drei verschiedenen Stages, die jederzeit die Chance bieten, sich von Genre zu Genre zu flüchten. Auf der Mainstage spielen wieder bekannte Namen wie Fritz Kalkbrenner oder die Atzen, während die Seebühne zum Black-House-Club und die Messehalle zur Hardtekk-Stage werden.
Doch auch musikalisch wird es Veränderungen geben. Unter anderem rückt der Rap ein wenig in den Hintergrund. Obgleich Interpreten wie Lacazette oder Lokimitdermaske dreckigen Straßenrap mitbringen, wird dieses Jahr überwiegend elektronische Musik wie Techno, House oder Hardstyle aus den Boxen knallen. Dafür sorgen wieder die Gebrüder Brett. Aber auch Alfred Heinrichs oder Taktstörer zeigen ihre Art, Melodien mit treibenden Beats aufzupumpen und machen das Festivalgelände zur Technohöhle.
© Werner Klapper

