© Maria März
Bereit für Party: die Fäaschtbänkler
„Can You English Please?“ Dieser Satz, gefolgt von einem ohrwurmtauglichen Drop beförderte eine fünfköpfige Schweizer Band im Jahr 2016 aus der Niesche hinaus in die große weite Welt. Heute stapeln die „Fäaschtbänkler“ Gold- und Platinschallplatten und halten auf ihrer Tour im AMO. Schon die Idee von ihrem musikalischen Mix klingt so, als wäre sie während einer durchzechten Nacht im Bierzelt entstanden.Texte übers feiern, flirten und Freunde verpackt in kurzweilige Songs mit basserfüllten Beats, aber die melodische Basis baut auf Elementen aus der Volksmusik auf. Jede Menge Bläser, Akustikgitarre und mehrstimmige Hymnen-artige Refrains geben ihrer Musik etwas Eingängiges, was vertraut wirkt und zum mitsingen anregt. Wobei man die simplen Texte selbst schnell drauf hat, zumal sie sich mit dem Schwyzerdütsch zurückhalten.
Das war jedoch nicht immer so. Nach ihrer Gründung 2008 klangen die ersten beiden Alben zunächst nach klassischer, durchaus rockiger Volksmusik. Erst auf der dritten Platte „Mitten in die Scheibe“ gab es mit „Can You English Please“ den ersten Fahrversuch auf der Elektro-Schiene. Seit dessen Erfolg orientiert sich die Band immer mehr in diese Richtung. Ihr Humor allerdings zieht sich wie ein roter Faden durch die Diskografie.

