© Paul Strassner
Rosmarin sind: Silas, Janosch, Lucas, Noah und Luca
Knietief steckt die Band „Rosmarin“ im Treibsand des deutschen Indiepop. Als sich die Jugendfreunde aus Kassel Mitte 2022 zusammengeschlossen haben, dachte wohl keiner von ihnen daran, dass sie wenige Jahre später „Leoniden“ und „Bruckner“ auf deren Touren supporten sowie auf den Bühnen von Deichbrand und Highfield stehen würden. Das aus gutem Grund: sie schmiegen sich mit ihren weichen, gefühlvollen Liedern harmonisch in die Indielandschaft ein, bringen aber Abwechslung beim Sound mit.
Ähnlich wie bei „Provinz“, eine der großen Indiebands im deutschsprachigen Raum, versteht es Sänger Silas de Jong die Texte mit all seiner Leidenschaft, fast „stöhnend“ ins Mic zu bringen. Das ist nur passend, handeln ihre Zeilen doch von jenen Momenten im Leben, die sich ins emotionale Gedächtnis einbrennen. Es geht um Liebesgeschichten, Liebeskummer und all die zweisamen Momente dazwischen. Sie singen von Alkohol und anderen Drogen, wobei der Exzess mal zum Feiern, mal der Betäubung dient. Das verpacken sie in romantische bis romantisierende Sätze und symbolische Anekdoten.
Was Rosmarin vor allem herausstechen lässt, ist ihr Groove. Jedes ihrer Lieder verströmt durch treibende Beats, offene Synthesizer– und Gitarren eine lebendige Atmosphäre. „Unsere Musik kommt live noch viel besser rüber als aufgenommen - das spornt uns an. Dafür sind wir im Proberaum auch richtig perfektionistisch und basteln ewig an Details, damit auf der Bühne alles sitzt“, erzählt Silas de Jong. In letzter Zeit hat die Band an neuen Songs und ihrem Sound getüftelt. Etwas erwachsener klingt das Ganze und ist mit vielen funkigen Einflüssen gespickt. Mit diesen neuen Werken im Gepäck touren sie 2026 durch Deutschland, Österreich und die Schweiz.
© Engelhardt
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