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© Thomas Berns
Im Volksbad: Stina Holmquist
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© Privat
Am Kiezstammtisch: Manuel Richter
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© Entourage Berlin
LED-Show im Klosterbergegarten
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© Dietmar Wäsche
In der Theaterballettschule: Ma.Ra.
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© Alexander Jödicke
Ausstellung im Ellen Noir
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© Arno Battke
Im Gartenhaus: Martin Müller
Zum 200-Jährigen Jubiläum des Klosterbergegartens wurde ein erheblicher Teil des kulturellen Stadtgeschehens in den ersten Volksgarten Deutschlands verlegt. So findet nun auch die in den letzten Jahren gut besuchte Kulturnacht nicht am Breiten Weg statt, sondern auf dem Areal zwischen Schellingstraße und Thiemplatz. Konzerte, Lesungen, Ausstellungen, Theater, Tanz, Vorträge, Mitmachaktionen, Partys, Kabarett und Führungen ziehen in den Kiez und ins Grüne.
„Wer Träume verwirklichen will, muss wacher sein und tiefer träumen als andere.“ Dieses Zitat geht auf Karl Foerster, einen Schüler der Königlichen Gärtnerlehranstalt zurück. „Wacher sein und tiefer träumen“ ist das Motto, unter dem zahlreiche Künstler, Kulturschaffende, Vereine und Institutionen an 37 teils ungewöhnlichen Orten ein buntes Programm auf die Beine stellen. Es endet um Mitternacht mit einer Lichtshow im Klosterbergegarten und musikalischem Ausklang in der Jazzlounge des Gesellschaftshauses. Zur besseren Orientierung sind die verschiedenen Standorte in fünf Inseln unterteilt.
Der Umgebung schmeichelnd läuft in den Gruson Gewächshäusern die Soundinstallation „Zikaden“ von C. René Hirschfeld und begleitet Lesungen von Annett Gröschner aus ihrem Buch „Schwebende Lasten“ sowie Eva Medusa Gühne aus Werken von Edgar Allan Poe. Poetisch wird es auch auf der Lesebühne der „höflichen“ im Gemeindehaus. Der minddrop e.V. ist mit einem Poetry Slam in der duk Galerie am Start.
Das Programm „Liebestoll“ des Vereins theaterberührt präsentiert, ebenfalls im Gemeindehaus, Magdeburger Love Stories. Im Puppentheater und der Villa P. singen und tanzen nicht nur Puppen. Es gibt genauso Tanzvorstellungen mit Andrea Rivas und Operngesang vom Theater Magdeburg.
Typischerweise strotzt die Kulturnacht vor Musik. Über 15 verschiedene Kurzkonzerte gibt es an diesem Abend. Der Klosterbergegarten ist Bühne des Popchor Magdeburg. Im einewelt haus spielt die Wernigeroder Indieband „Klangkind“ Pop und Rock. Aus dem Ellen Noir schallt der einzigartige Sound von Rapper „Tscharällo“ zwischen HipHop, Synth und Ukulele. Sanfte Akustik-Klänge gibt es dagegen am Kiez-Stammtisch von Manuel Richter. Auch in der Straßenbahn ist man vor dem Flair dieser Nacht nicht sicher: von der Haltestelle Thiemstraße fährt „Foyal“ mit und gibt Klezmer zum Besten.


