© Felix Golpon
Sind „the b7yz“: Elias, Alexander, Felix, Tilman, Johannes und Christian
Sechs Jahre ist es her, dass in der Silvesternacht sechs junge Leute beschlossen, eine Band zu gründen. Wobei: Musik hatten sie auch vorher zusammen gemacht, als Chorsänger in der Klasse am Hegel-
gymnasium. Bedeutungsschwanger nannten sie ihre Pop-Band damals „the b7yz“. Mittlerweile sind sie alle 21 und haben sich zu Musikern entwickelt, die es mit Schlagzeug und Bass, Gesang und Geige, lyrischer Gitarre und strukturierten Akkorden am E-Piano ordentlich krachen lassen. Und dabei wild entschlossen sind, sich und ihrer Muse Nummer sieben treu zu bleiben.
Nicht zum ersten Mal zeigen die sechs noch eine andere Seite: mit Lobpreissongs und Neuen geistlichen Liedern sind sie die Akteure beim Resonanz-Musik-Gottesdienst. Denn es sorgt sie, „was geschieht auf dieser Erde“, wo Menschen „Kriege gegen ihresgleichen führen“, „Feuer an die Schöpfung legen“, wie es in ihrem Song „Kyrie“ heißt. Religion ist für sie, wie die Musik, immer irgendwie „Kompass und Richtschnur“, lassen sie im Song „Weite Räume“ anklingen. So wird es ein Gottesdienst jenseits gewohnter Tonlagen; für Leute, die zwischen Weihnachten und Neujahr richtig was auf die Ohren bekommen wollen.

