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Die Band "swingend notwendig"
Mit ihren unverstärkten Gute-Laune-Songs verwandelte „SaxLust“ die Klosterwiese im vergangenen Jahr in eine Tanzfläche der 40er Jahre. Wenn die regionale Band die Spielfreude von 19- bis 73-Jährigen vereint, müssen sich sowohl die Saxophonisten als auch das Publikum dem Rhythmus ergeben. Fürs vierte Swingfestival treten sie unter anderem wieder beim abschließenden Familienfest am Sonntag auf.
Jedes Jahr wächst die inzwischen dreitägige Feierlichkeit. So gibt es in diesem Jahr Livemusik an sieben Standorten, verteilt vom Alten Markt bis nach Sudenburg, mit mehr als 40 Musikern. Ein weiterer Wiederkehrer aus dem letzten Jahr ist der Magdeburger Dauerbrenner Martin Müller. Sein charmanter Knopfakkordeon-Stil verlangt keine fürs Genre üblichen Blasinstrumente als Unterstützung und bringt am Freitag Jazzklassiker auf die Bühne. Wenn am Samstag auch noch Christian Luthers gefühlvolles Trommelspiel dazustößt, kann sich das „Martin & Luther“-Duo schnell in Ekstase spielen. Auch nicht fehlen dürfen die musikalischen Haie aus Rostock. Mit den „Jive Sharks“, die eine bunte Auswahl aus 50er-Jahre-Hits neu interpretieren, und ihrem kleinen, aber nicht minder begabten Ableger „Sharks Moove“ sind sie gleich doppelt vertreten. Die tiefe, soulige Stimme Ulrike Nockers, die durch Oliver Vogts Klavierspiel zum Magdeburger Duo „Be-Swingt“ wird, ist ebenfalls wieder ein Highlight.
Besondere Beachtung beim diesjährgen Festival verdient ohne Zweifel „Arnulf Wennings Swingprojekt“. Mit seinen 69 Jahren geht der in den 1980er Jahren zum DDR-Schlagerstar gewordene Wenning noch einmal neue Wege. Auch beim Swingen bewies er bereits seine Bühnenpräsenz und singt mit Eleganz bekannte Klassiker.

