© Sebastian Vandrey
Kerzenschein und Strobo
Durch den Schinkensaal tanzen bunte Lichter und erhellen seine Innenarchitektur. Hin und wieder glänzt in der Raummitte der imposante Kronleuchter und sphärische Klänge füllen die Luft. Mit einer Mischung aus Ambient, Elektronik und Jazz, kombiniert mit improvisierten Klängen, eröffnet „LightVoices“ die Konzertreihe „Digitale Nachtmusik“.
Insgesamt vier Abende hat das Gesellschaftshaus für sein neues Musikprojekt geplant. „LightVoices“ bringen mit Lichttechniker Stefan Haberkorn, dem mal kraftvollen, mal sanften Gesang von Valeska Kober und der Geigerin Izabela Kadunska genau die vorgesehene Mischung mit. Es sollen elektronische Klänge auf klassische Musik treffen, die von Licht und Improvisation ergänzt werden. Letzteres bezieht sich nicht nur auf den Ton, auch die Sitzplätze sollen frei gedacht werden, um den Raum und die Künstler möglichst nah zu erleben.
Im Oktober kommt mit der Berliner Komponistin Lisa Morgenstern, begleitet von Cello- und Hornspielern, das nächste Trio. Morgenstern trat einerseits in der Berliner und Hamburger Philharmonie auf und schrieb Musik für Filme oder die Netflixserie „The Empress“. Andererseits überzeugte sie im Vorprogramm von bekannten DJs mit ihrer Bühnenpräsenz. Durch eben jene Mischung aus cineastischer Klassik und elektronischer Performance mit analogen Synthesizern ist sie wie geschaffen für die Konzertreihe.

