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Die Floors sind mit Gitterfenstern versehen und bieten so mehr Rückzug
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Erotischer Fasching im Geheimclub
Wer den Kitkat-Club in Berlin kennt, weiß, was dort abgeht: pulsierende Bässe, schwitzende Körper, wenig Bekleidung und Liebeleien in jeder Ecke. Dass Kinky-Techno-Partys auch in Magdeburg funktionieren, zeigen die Kinktopya-Events. Zweimal fanden sie in der Insel der Jugend statt, seit Dezember im Geheimclub. Die Dancefloors sind mit Gitterfenstern und Spielgeräten versehen und bieten Raum für Rückzug und Intimitäten. Denn bei sexpositiven Feiern vereinen sich Freiheit, Freizügigkeit und Techno-Sound.
„Die Leute sind hier nicht so offen wie in anderen Städten“, weiß Veranstalter Florian. Deshalb klärt der 39-Jährige über Insta auf. „Viele denken, hier fallen alle enthemmt übereinander her. Wilde Sexorgien. So ist das nicht, im Gegenteil“. Es geht ums Wohlfühlen und darum, mal die Alltagsmaske fallen zu lassen. Sicherheit und Wohlbefinden werden durch striktes Handyverbot, strenge Türkontrollen und ein Awareness-Team befördert. Der Dresscode muss von alle eingehalten werden.
Kleidungsinspirationen hat Florian auf Instagram und Pinterest bereitgestellt. Das Konzept wirkt durchdacht. „Jeder, der kommt, akzeptiert eine gewisse Club-Politik: Man fasst niemanden an, nein heißt nein und man geht mit dem Thema Sexualität erwachsener um.“ Auch das „Zentrum für sexuelle Gesundheit“ hat vor Ort einen Aufklärungsstand mit Verhütungsmitteln und witzigen Gadgets wie Kuscheltieren.
Geheimclub Magdeburg
Münchenhofstr. 37, 39124 Magdeburg
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Do 19-23 Uhr, Sa geöffnet je nach Veranstaltung bis Open End

