© Alexander Jödecke
Ellen Noir
Anlässlich der "Night of Light" machte auch das Ellen Noir auf die prekäre Situation der Veranstaltungsbranche aufmerksam.
Wenn es Nacht wird über der Stadt, dann strahlt am Buckauer Bahnhof eine Leuchtschrift in die Dunkelheit. Acht Jahre ist es her, dass Alexander Jödecke hier sein „Ellen Noir“ eröffnete. Das Konzept hieß: Halb Musikklub, halb Kulturzentrum und Galerie. Das klang anfangs mutig, ging aber auf: Vordergründig ist es ein harter Technoclub in dem Hardstyle und Hardtekk mit mehr als 140 BPM allzugern die Samstagnacht auf den beiden Floors bestimmen. Zum stylischen Underground-Flair gab es heiße Musik-Motto-Partys und die Bandbreite der Veranstaltungen erstreckte sich von Tanz-Events, Live-Konzerten, Workshops und Vernissagen bis zu Livestream-Shows und Performances. 2023 erweiterte man um House Partys.
In diesem Sommer hat der Club einen radikalen Umbau erlebt. Im Zuge des Gesamtumbaus des Bahnhofs ging das obere Geschoss mit der Galerie flöten. Im Erdgeschoss mit den beiden Floors ist Jödecke voll mit dem Zeitgeist gegangen: Industrial trifft auf modernen Underground. Und selbst die Toiletten haben einen neuen Look. Moderne visuelle Licht- und Sound-Technik soll für das Publikum künftig den besonderen Vibe bringen. Musikalisch geht es von modernerem Techno Bounce, über Trance bis zu Hardtechno. Auch Hip Hop/Gothic-Konzerte gehören zum Konzept. Und beim Alter will man den Bogen von P16 Veranstaltungen bis zu Ü 30-50 spannen. Alles ist darauf ausgerichtet, dass nach Herzenslust getanzt, gechillt und geflirtet werden kann.
Zum neuen Konzept gehören Rave-Projekte wie die Top Secret Raves (mit Hardtekk, Tekk, Hardtechno, Uptempo / 5 Acts + Headliner) mit spezieller Underground-Deko (Es wird dunkel). Top secret bedeutet hier auch: Handy aus, keine Fotos, keine Videos.
Die Wiedereröffnung wurde auf den 18. und 19. September verschoben!

