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Fachmann für Schabernack: Tomas Tulpe
Mittlerweile wurde sogar eine Petition gegen die Schließung des Flowerpower ins Leben gerufen. Stand jetzt wurde diese knapp 2400 mal unterschrieben. Auch Tomas Tulpe, der seit ein paar Jahren regelmäßig dort auftritt, bedauert die Situation. „Das waren immer endlose, wilde Partys,“ erinnert sich der Magdeburger Musiker an seine Flower-Gigs. Sein nächster wird deswegen noch lange keine Trauerveranstaltung sondern ein „lauter Aufschrei für den Erhalt dieser verrückten Location.“
Er kündigt an, dass an diesem Abend niemand ruhig in der Ecke stehen wird. Auch wenn das auf einem Tulpe-Konzert wahrscheinlich noch nie der Fall war. Wie auch, wenn die anstachelnden Beats durch den Raum scheppern. Und er zum Totlachen stupide Alltagsbeobachtungen und Weisheiten ins Mikrofon feuert – stets in einer fein ausbalancierten Dreifaltigkeit aus Sprechgesang, Malle-Hit und Marktschreier.
„Mein letztes Album hat zwar schon ein paar Tage auf dem Buckel, aber ich hab so viele neue Sachen fertig, dass da bald mal wieder was kommen muss. Viele dieser Lieder spiele ich natürlich auch im Flowerpower,“ so der Entertainer. Zuletzt erschien seine Single „Schmier mir eine Schnitte“ und ein Remix davon. Wie immer stumpf humorvoll handelt es sich dabei um eine marschierende Elektro-Ode an die Schnittchen von Mama.
Wenzel Oschington irgendwo-nirgendwo.de
Flowerpower
Breiter Weg 252, 39104 Magdeburg
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Di-Sa 19-5 Uhr, So 19-3 Uhr

