© Privat
Dr. Claudia Steffler und Prof. Dr. Harald Englisch sind die Sprecher der Tour
Prof. Dr. Harald Englisch ist Sprecher des Bündnisses „Leipzig fürs Klima“. Seit seiner Kindheit ist er begeisterter Radfahrer. Mit seiner Frau unternimmt er gerne mehrtägige Fahrten durch Deutschland. Mehrfach führte ihn sein Zweirad für längere Etappen auch quer durch Europa.
Im August macht er das Fahrradfahren zur Politik. Anlässlich der beiden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern kommt es zur Demokratie-Radtour von Schwerin nach Magdeburg.
Der ehemalige Dozent für Mathematik nutzt seinen Ruhestand, um sich intensiv für die Umwelt einzusetzen. Für ihn ist aber klar: „Es wird keinen Klimaschutz geben, wenn Rechtsextreme die Regierung bilden.“ Das bestimmt den Fokus seiner Tour. Täglich sollen neben dem Radfahren Veranstaltungen stattfinden, bei denen an demokratische Ziele erinnert wird und Lokalkandidaten für die Wahlen vorgestellt werden. „Unser Ziel ist eine Vernetzung und Selbstermächtigung demokratischer Kräfte über Parteigrenzen hinweg“, erklärt Englisch.
Die Strecke führt von Schwerin zur polnischen Grenze, darauf über Greifswald entlang der Ostseeküste. Auch in Sachsen-Anhalt wird sich über Halberstadt, Zeitz und Halle auf indirektem Weg in die Landeshauptstadt geschlängelt. Insgesamt werden in einem knappen Monat 1700 km zurückgelegt. Die Tagesstrecken von meist 50 bis 65 km sind für jeden zu schaffen. Englisch will auch selbst mitfahren. Die Sprecher der Tour sind Englisch und Dr. Claudia Steffler, die im Leipziger ADFC-Vorstand saß und Expertise für die Planung mitbringt. Für die Organisation sind außerdem „Parents for Future“ und weitere Gruppen mit an Bord. Gesucht werden noch Helfer für die Feinplanung der Strecke, Programme und Unterkünfte.
