© Hartmut Bösener
Joshua Bonga
Bonga, ein klangvoller Name im deutschen Basketball! Isaac Bonga sicherte sich als Leistungsträger der Nationalmannschaft vor zwei Jahren den WM-Titel und 2025 auch noch die Europameisterschaft. Und Joshua? „Erstmal ist es toll, zu sehen, wie sich mein großer Bruder in den Jahren entwickelt hat. Wenn ich sehe, was er geleistet hat, dann denke ich, dass ich nicht so weit entfernt davon bin. Dann denke ich mir: Wenn er das schafft, dann schaffe ich das auch“, sagt Joshua Bonga. „Natürlich muss ich bis dahin harte Arbeit reinstecken. Es ist noch ein weiter Weg.“
Doch Joshua ist auch erst 20 Jahre jung, sechs Jahre jünger als Isaac. Trotzdem hat er schon reichlich Erfahrungen gesammelt: war Jugendnationalspieler, stand für Frankfurt in der Basketball-Bundesliga auf dem Parkett, wurde beim litauischen Top-Klub Zalgiris Kaunas ausgebildet, hat für Vechta in der Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro A gespielt und eine Saison am US-College verbracht. „Ja“, sagt der Profi der SBB Baskets mit einem Lächeln im Gesicht, „ich habe trotz meines jungen Alters schon einiges gesehen.“
Nun also wieder die Barmer 2. Basketball-Bundesliga Pro A. Bonga wechselte im Sommer zum Aufsteiger SBB Baskets. „Für mich ist es die Chance, wieder regelmäßig auf dem Parkett zu stehen und den Spaß am Basketball wiederzufinden“, sagt Joshua Bonga, denn: „Der ist bei mir vergangene Spielzeit ehrlich gesagt verloren gegangen.“ Am US-College sah das Talent kaum Einsatzzeit. Bei den SBB Baskets spielt er eine wichtige Rolle – und sagt: „ Ich bin mir sicher, dass wir mit unserer Underdog-Mentalität noch einige unerwartete Siege holen werden. Wir wollen es keinem Gegner leicht machen, gegen uns zu gewinnen. Ich bin überzeugt, dass wir die Qualität haben, den Klassenerhalt zu schaffen.“ Und damit bestimmt auch den großen Bruder stolz zu machen.
