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Ben Dörr im McLaren schaffte am Lausitzring den ersten Sieg
47.000 Zuschauer kamen im vergangenen Jahr zu den DTM-Eröffnungsrennen in Oschersleben. Marco Wittmann, der auch in dieser Saison wieder fürs heimische Team Schubert Motorsport hinterm Lenkrad sitzt, konnte mit den Rängen acht und sechs solide Platzierungen einfahren. Und das, obwohl sein BMW M4 GT3 EVO seine Vorteile auf flüssigeren Strecken hat. Der Oschersleber Kurs mit seinen engen Kurven liegt eher agileren Modellen, wie dem Porsche 911 GT3 R. In diesem fuhr im vergangenen Jahr Ayhancan Güven am Sonntag als Erster ins Ziel.
Dieses Jahr hält das Wochenende in Oschersleben die Rennen neun und zehn der Saison bereit. Für Wittmann und seinen Teamkollegen Kelvin van der Linde ist dieses Heimspiel absolut entscheidend, da sie insbesondere in der Teamwertung wieder um den Titel fahren. Van der Lindes jüngerer Bruder Sheldon konnte 2022 bereits als Teil der Oschersleber die Team- und Fahrermeisterschaft gewinnen. In der Einzelwertung darf dieses Jahr allerdings eher Wittmann noch vom Titel träumen.
Abseits der Rennen kommen die Zuschauer mit Zugang ins Fahrerlager wieder nah an die Sportler und ihre über 550-PS starken Boliden heran. Auch das Freizeitprogramm rund um das größte mobile Bällebad Europas, einen Action-Parcours und die beliebte Reaction Wall kann sich sehen lassen. Außerdem werden mit der ADAC GT4 Germany und dem ADAC Tourenwagen Junior Cup weitere spannende Rennserien ausgetragen.
