© Veranstalter
Kontra K
Kontra K spielt nach eigenen Regeln. Während der deutsche HipHop sich in Selbstverherrlichung verliert, steht der 27-jährige Rapper früh auf, um die eigene Firma zu leiten, macht leidenschaftlich Kampfsport und ist als Boxtrainer für Jugendliche tätig. In seinen Songs zeichnet er eine urbane Realität, deren Probleme er aber nicht verherrlicht. Gleichzeitig wird deutlich, dass Ehrlichkeit, Loyalität und Ehrgeiz für ihn wichtiger sind, als sich die eigenen Taschen voll zu machen und sich über andere zu stellen.
Mit ehrlichen Raps, seinem Talent und seiner unverkennbaren Stimme stieg er bereits 2013 mit seinem dritten Soloalbum „12 Runden“ in die Top 10 der Charts ein. Nach der überaus erfolgreichen „Wölfe“-EP veröffentlichte der Berliner jüngst sein Album „Aus dem Schatten ins Licht“. Darauf vermeidet es Kontra K den erhobenem Zeigefinger zu zeigen, sondern vertritt seine Standpunkte so straight und glaubwürdig, dass man näher hinhören muss. Bei Tracks wie „Augen zu“ übt er Kritik am Umgang mit dem Klimawandel, greift Themen wie Tierversuche, Rassismus und Militärgewalt auf. „Wir schreiben Hautfarben zu groß, gehen für Religion in den Tod. Doch in unser aller Adern fließt das Blut rot, gleich rot.“
Kontra K., 8. April, 19 Uhr, Factory

